Leben und Stricken am Kap
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Jubiläumsausflug

In dieser Woche haben wir ein kleines Jubiläum: unser "Zweijähriges". So lange (?) leben wir nun schon hier in Kapstadt.

Ich werde diesen regnerischen Samstagmorgen nie vergessen, als wir mit unseren drei Jungs, fünf Koffern und 10 Kilo Abschiedsschmerz hier ankamen. Ein Haus, das ich nur auf Fotos gesehen hatte und eine Stadt, die wir vorher nur  ein paar Tage lang als Touristen beschnuppern konnten. Wir kannten damals in Kapstadt noch keine Menschenseele, alle Freunde und Verwandten waren plötzlich gut 10.000 Kilometer entfernt. Meine Euphorie hielt sich sehr in Grenzen!

Als wir den Flughafen verließen, fiel mir ein großes Werbeplakat eines Mobilfunkanbieters auf - das begrüßt uns jetzt jedes Mal, wenn wir aus Deutschland zurückkommen. Darauf steht: "Welcome to Cape Town, where a cloud covers the mountain and Vodacom covers the rest."

"The mountain" ist der Tafelberg, das 1.086 m hohe Wahrzeichen der Stadt. Mir hat er in den ersten Wochen die Orientierung in Kapstadt sehr erleichtert, weil man ihn von überall her sehr gut sehen kann. Wir schleppen fast all' unsere Besucher dorthin, denn man hat von oben wirklich einen tollen Blick über die Stadt - wenn nicht gerade das "Tischtuch" aus Wolken über dem Berg liegt. Das hat mit dem südöstlichen Wind zu tun, der in die Stadt weht, am Berg gefangen wird, dort aufsteigt und in der kühlen Luft oben die charakteristischen Wolken bildet. Wir haben das "Schauspiel" einmal direkt auf dem Tafelberg miterlebt. In Minutenschnelle wabern die Wolken hoch - und schon ist es vor bei mit der schönen Aussicht. 

 

Als meine Eltern zu Besuch waren, hatten wir Glück. Sonnenschein, Windstille und fast kein Wölkchen am Himmel. Man kann den Tafelberg zu Fuß besteigen, das ist gar nicht sooo mühsam, aber wir haben die Seilbahn genommen. Für mich ist das nicht so einfach, ich hasse es, wenn's sehr hoch hinaus geht und man ganz tief hinunter blicken kann. Schon damals in der Schule hab' ich mir das Hermannsdenkmal und den Kölner Dom nur von unten angeguckt.

Ausserdem dreht sich die Gondel der Seilbahn während der Fahrt noch, damit jeder (außer mir) den Panoramablick genießen kann.

Oben ist's gar nicht soo flach, wie es von unten her ausschaut. Wanderwege, Restaurant, Telefon - alles vorhanden.

 

Wenn man sich etwas von der Gondelstation entfernt, kann man die Landschaft auch ganz in Ruhe genießen ...

... und die tolle Aussicht über die Stadt fotografieren.

 

 

An dem Küstenabschnitt da unten fahren wir jeden Morgen entlang, auf dem Weg zur Schule. "Jungs, ihr habt den schönsten Schulweg der Welt" - den Spruch können die drei schon nicht mehr hören. Stimmt aber, auch nach zwei Jahren noch!!

10.10.07 09:13
 



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